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Autor: Fabian Repetz (Schwäbische Zeitung)

Die Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen hat am Montagabend ihre turnusgemäße Hauptversammlung abgehalten und dabei den Ausschuss um Obmann Uwe Schramm für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Karl-Hermann Pfaff wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Langenargener Münzhof referierten neben Obmann Schramm auch Nuri Saltik als Bezirksrepräsentant, Werner Dillmann als Vertreter der Vorstandschaft des gastgebenden FV Langenargen sowie Horst Ebel als Verbands-SR-Lehrwart über aktuelle Themen rund um das Schiedsrichterwesen.

Rund 60 Regelhüter wurden von Obmann Schramm begrüßt. Nach einem Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten der 170 Mitglieder zählenden Gruppe präsentierte Schramm einige Diagramme, die den personellen Wandel der vergangenen Jahre widerspiegelten. Die Mitgliederzahlen blieben zwar konstant, allerdings stimmte die Altersstruktur nachdenklich: Insbesondere Schiedsrichter zwischen dreißig und vierzig Jahren sind Mangelware. Die Zahl der geleiteten Spiele dagegen lässt sich mit 2751 Partien durchaus positiv bewerten, was Horst Ebel in seinem späteren Vortrag auch zu würdigen wusste: „Diese beeindruckende Zahl verdient Anerkennung und Respekt – darauf könnt ihr stolz sein.“

Ausschuss der SRG Friedrichshafen (Foto: Fabian Repetz)

Anschließend gab Schramm einen Einblick in die offiziellen und internen Aktivitäten der Gruppe in der zurückliegenden Amtsperiode im sportlichen sowie im privaten Bereich. „Insbesondere die Einführung der Online-Spielberichte war ein großes Thema. Viele interne und externe Schulungen mussten organisiert werden, aber die positiven Auswirkungen sind schon jetzt zu spüren“, sagte Schramm, der mit seiner Gruppe im regelmäßigen Dialog mit dreißig umliegenden Vereinen steht.

Auch das von seiner Gruppe gegründete Pilotprojekt, das Nachwuchs-Schiedsrichtern mehr direkte Betreuung ermöglicht, wurde von Schramm positiv erwähnt. Sein Dank galt an dieser Stelle dem Initiator der Aktion, Niko Stetter.

Nachdem Verbandsliga-Beobachter Pfaff für seine Verdienste zum Ehrenmitglied der Gruppe ernannt wurde und Hubert Löw vom SV Kressbronn von WFV-Repräsentant Nuri Saltik eine Verbandsauszeichnung erhielt, gab Verbands-SR-Lehrwart Horst Ebel einen Einblick in die Geschehnisse und Strukturen beim WFV. Interessante Zahlen und Fakten untermauerten dabei die ähnliche Entwicklung der Häfler Gruppe. Anschließend fand die offizielle Entlastung und Wahl des SR-Obmanns statt. Da nur Schramm als Kandidat zur Wahl stand, wurde er per Handzeichen mit nahezu einstimmiger Mehrheit im Amt bestätigt.

Personelle Veränderungen im Ausschuss verkündete Schramm ebenso: Da Karl-Hermann Pfaff bereits im Mai 2014 als stellvertretende Obmann ausschied, übernahm Niko Stetter dieses Amt.

Gemeinsam mit Dieter Baumann, Klaus Bösch, Tolga Karaüc, Svenja Neugebauer, Selvet Filiz, Adrian Senner, Volker Ackermann, Maximilian Schön und Michael Walter stellen sie den Ausschuss für die kommenden drei Jahre.

„Ich bedanke mich für euer Vertrauen und freue mich, gemeinsam mit euch die nächsten drei Jahre anzugehen“, freute sich Schramm auf die bevorstehenden Aufgaben.

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Die Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen hat traditionell ihre Jahresabschluss-Schulung beim SC Friedrichshafen gefeiert. Langjährige Schiedsrichterkameraden wurden für ihre Tätigkeit als Spielleiter geehrt. Für ihre Arbeit an der Pfeife wurden die Schiedsrichter mit Auszeichnungen des Württembergischen Fußballverbandes geehrt.

Ehrungen 2014

Ausgezeichnet mit der silbernen Ehrennadel für 20 Jahre im Einsatz wurde Thomas Vogler (TSV Hergensweiler). Volker Ackermann (TSV Meckenbeuren), Michelangelo Ferrara (VfL Brochenzell) und Hasan Gedik (TSG Lindau-Zech) erhielten für 25 Jahre Schiedsrichtertätigkeit die höchste Auszeichnung des WFV, die goldene Ehrennadel, von Verbands-SR-Ausschuss-Mitglied Stephan Gerster.

Fünf weitere Schiedsrichter wurden darüber hinaus gruppenintern ausgezeichnet. Bereits vor 40 Jahren legte Dieter Bertolotti (SV Achberg) seine Schiedsrichterprüfung ab und leitete Spiele bis in die B-Klasse. Für 30 Jahre als Schiedsrichter wurde Selvet Filiz (FV Langenargen), der  Spiele bis zur Bezirksliga leitet und sich im SR-Ausschuss engagiert, geehrt. Ebenfalls für 30 Jahre Schiesrichtertätigkeit wurde Nuri Saltik (SC Friedrichshfaen), der Spiele bis zur Kreisliga A leitete und sich viele Jahre für die Entwicklung der SRG Friedrichshafen engagierte, ausgezeichnet. Eine weitere Ehrung erhielt Christian Regler (VfB Friedrichshafen) für 10 Jahre Schiedsrichtertätigkeit. Hayri Tunali wurde für über 1000 Spielleitungen im Einsatz als Schiedsrichter geehrt.

Mit einem Rückblick auf das Jahr 2014, einer Einstimmung auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und für alle SR eine kleine Gabe von Nikolaus beendete SR-Obmann Uwe Schramm die Jahresabschluss-Schulung. Das gemütliche Zusammensein rundete den Abend ab.

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„Das Ehrenamt gewinnt“. Unter diesem Motto lud die Volksbank Friedrichshafen anlässlich ihres 150-jährigen Geburtstags lokale Institutionen aus Sport, Kultur und Sozialem zu einer Spendengala ins Dornier Museum ein. Die Volksbank Friedrichshafen hatte sich das Ziel gesetzt, zu ihrem Geburtstag 150.000 Euro an lokale Einrichtungen zu spenden. Aus diesem Grund waren die eigenen Mitarbeiter aufgerufen, ihren Lieblingsverein zu nominieren.

Dank Ralph Hübner, Obmann der SRG Ravensburg, wurden wir nominiert. Im Rahmen dieser Spendengala konnten wir eine Spende in Höhe von 500 Euro entgegennehmen. Mit dieser großartigen Spende haben wir absolut nicht gerechnet und freuen uns umso mehr über diese Summe.

An dieser Stelle möchten wir Ralph Hübner für seine Nominierung danken. Ebenso gilt unser Dank auch der Volksbank Friedrichshafen, die mit dieser Geste ein eindeutiges Zeichen für das Ehrenamt gesetzt hat. Vielen herzlichen Dank!

Sommer, Sonne, Sonnenschein und das Familienfest unserer Schiedsrichtergruppe, was kann schöner sein? Genau, nichts! Am 30. August war uns das Wetter wohlgesonnen und belohnte uns mit einem herrlichen Sommertag.

Aus diesem Grund lud die Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen ihre Schiedsrichter samt Familien auf die Tennisanlage des TC Ailingen ein. Die Familien konnten sich bei einer Sportolympiade, bestehend aus Tennis und Fußballtennis, austoben oder genossen bei selbstgemachten Kaffee und Kuchen den Tag. Mit vollem Einsatz und viel Freude kämpften die Teilnehmer der Sportolympiade um den Titel.

Familienfest 2014

Am Abend sorgte das reichliche Salat- und Grillbüfett für das leibliche Wohl. Zu später Stunde wurde das Lagerfeuer angezündet und lud unsere Gäste zum Verweilen ein. Bis spät in die Nacht wurde dieses Sommer-Familienfest genossen. Das Organisationsteam kann mit Verlaub sagen, dass das Fest ein Erfolg war. Ein besonderer Dank gilt unseren fleißigen Helfern, die uns mit einer Salat- und Kuchenspende unterstützt haben. Ganz besonders möchten wir unseren Grillmeistern Dieter Baumann, Stephan Gerster und Michael Hilebrand danken.

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Autorin: Simone Hoffmann

Nach einer fast reibungslosen Anfahrt, kam ich am Montagmorgen, den 21. Juli, in der Sportschule Ruit an. Da die anderen fünf Mädchen schon da waren, wurden uns direkt unsere Zimmer gezeigt, die wir dann auch gleich beziehen konnten. Als wir unsere Koffer fertig ausgepackt hatten, trafen wir uns wieder, um die kommenden Tage zu besprechen und uns in zwei Gespanne aufzuteilen. Anschließend hatten wir dann noch einen Crash-Kurs zum Thema Schiedsrichter-Assistenten und „Wie pfeife ich im Gespann?“.

Das frisch Gelernte konnten wir dann auch gleich nach dem Mittagessen umsetzen. Die beiden Teams leiteten je zwei Spiele des U12-Förderkaders der Mädchen, die zweimal zwanzig Minuten dauerten. Mein Gespann wurde von Leonardo Mimmo beobachtet. Nach der Durchführung der beiden Spiele fand die Spielanalyse statt. Gemeinsam besprachen wir, wo unsere Schwächen waren und was schon ganz gut lief. Nach dieser harten, aber denn noch fairen Analyse ließen wir den Abend noch gemeinsam ausklingen.

Den nächsten Tag starteten wir nach dem Frühstück mit dem allbekannten Regeltest, den ich zu meiner großen Überraschung relativ gut absolvierte. Anschließend gingen wir wieder in unseren Gespannen auf den Sportplatz. Da es bei mir im Team wegen Krankheit einen Ausfall gab, musste der Beobachter als Assistent einspringen. Dies war eine gute Möglichkeit, um sich die ein oder andere Bewegung abzuschauen.

Nach dem Spiel ging es wieder in die Theorie. Es wurden schwierige Situationen, die in einem Spiel vorkommen könnten, besprochen und durchgespielt. Zum Schluss wurden wir nochmal belehrt, wie man mit dem richtigen Pfiff ein Spiel unterbricht. Mit dem Schlusspfiff war der zweite Tag dann auch schon vorbei.

Den Mittwoch nutzten wir noch einmal, um ein Spiel zu leiten. Nach diesem Spiel gab es noch ein letztes Mal eine kurze Spielanalyse. Es wurde sehr klar deutlich, dass wir uns alle gesteigert haben und dazu lernen konnten.

Meiner Meinung nach waren es drei sehr informative und lehrreiche Tage. Ich weiß nun besser, wie ich mich während dem Spiel zu verhalten habe und durch die – wie bereits schon erwähnt – sehr ausführlichen Spielanalysen weiß ich nun auch woran ich noch arbeiten muss. Vor allem aber bin ich froh, dass ich von meiner Schiedsrichtergruppe gerade für den Regeltest, aber auch als Assistentin und als Schiedsrichterin so gut vorbereitet wurde.